TuS Freya Friedewalde 1920 e.V.

Handball: D-Jungen sind Staffelsieger

26.03.2011 - Petershagen-Friedewalde/Minden-Stemmer (jk). Die D-Jungen der HSG Stemmer/Friedewalde sind Staffelsieger der Platzierungsrunde B des Handballkreises Minden-Lübbecke. Die Mannschaft der Trainer Friedrich Schmidt, Hans-Christoph Rodenberg und Fabio Krüger brauchte im letzten Saisonspiel beim TVE Röcke mindestens ein Unentschieden - und spielte 19:19 (11:12). Dramatischer kann ein Saison-Finale nicht enden, denn Röcke hatte mit dem Schlusspfiff noch einen direkten Freiwurf. Und genau so einen direkten Freiwurf hatten die Gastgeber mit dem Pausanpfiff verwandelt.

Nach Ablauf der Spielzeit standen sich nun also die HSG-Abwehr mit Torwart René Duda und der groß gewachsene Röcker Spieler gegenüber. "Springt, so hoch ihr könnt", rief Trainer "Fritze" Schmidt von der Seitenlinie seinen Schützlingen zu. Sie sprangen, und - anders noch als zur Halbzeit - landete der Ball im Block. Mit dem 19:19 führt die HSG Stemmer/Friedewalde die Abschlusstabelle nach zwölf Spieltagen mit 19:5 Punkten ab. Die beiden Niederlagen kassierten die D-Jungen gleich am 1. Spieltag gegen Lahe/Quetzen (15:12) und am 6.Spieltag gegen Röcke. Vor dem letzten Spieltag hatte Stemmer/Friedewalde zwei Punkte Vorsprung vor den Röckern, und musste, weil die Tabelle nach dem direkten Vergleich berechnet ist, mindestens Unentschieden spielen. Beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe, und nicht ein einziges Mal setzte sich ein Team mit mehr als einem Tor ab. Nachdem der direkte Freiwurf beim 19:19 im Friedewalder Block landete, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. "Ich bin fix und fertig", sagte Friedrich Schmidt, der mit klaren Ansagen und kluger Wechselstrategie den Erfolg steuerte.

Apropos Erfolg: Mit diesem Ergebnis war vor der Saison nicht zu rechnen. Die ersten Spiele bei den Sportfesten waren grausam, und nach Abschluss der Findungsrunde qualifizierte sich die HSG für die Platzierungsrunde. Die Mannschaft arbeitete hart an sich, führte eine zweite Trainingseinheit mit Christoph Rodenberg ein und wurde immer besser. Nach der Auftakt-Niederlage gegen Lahde/Quetzensteckte TrainerFritze Schmidt dennoch folgendes Minimalziel ab. "Ich wollte wenigstens zweimal gewinnen", sagt der 43-Jährige rückblickend. Es wurden neun Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen. Diese unglaubliche Saison zeigt einmal wieder, dass man nicht so schnell aufgeben sollte. Das anfangs scheinbar chancenlose Team hat sich in einem Jahr zu einer starken Mannschaft entwickelt, die einen schnellen Handball spielt, griffig in der Abwehr steht und an sich glaubt. Das haben die Spieler zum großen Teil selbst gemacht, aber sie hatten auch einen Trainerstab, der etwas zu bieten hat und die Jungs nach vorne brachte.

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