TuS Freya Friedewalde 1920 e.V.

Vorstände machen Nägel mit Köpfen

29.11.2011 - 
Grobkonzept der "Spielgemeinschaft der kurzen Wege" steht // Informationsveranstaltung am Mittwoch, 14. Dezember um 18.30 Uhr in der Sporthalle Stemmer // Einladung hier.
 
Minden/Petershagen-Friedewalde. Die HSG Stemmer/Friedewalde und der TuS Minderheide sind auf ihrem Weg zu einer neuen Handball-Spielgemeinschaft einen guten Schritt vorangekommen. Bei einer vierstündigen Versammlung machten die Verantwortlichen jetzt Nägel mit Köpfen und brachten ein Grobkonzept auf den Weg. „Auch wenn es noch einige Details zu regeln gibt, so sind wir uns alle einig, dass wir ab der Saison 2012/13 gemeinsame Wege gehen wollen“, sagt Jürgen Krüger, Vorsitzender des TuS Freya Friedewalde. 
Ein Namenswettbewerb  brachte 26 Vorschläge zutage, von denen sich das Gründungs-Gremium für zwei Favoriten entschieden hat. Diese beiden Vorschläge sollen der Öffentlichkeit am Mittwoch, 14. Dezember vorgestellt werden. An diesem Abend ist ab 18.30 Uhr in der Sporthalle Minden-Nord eine Informationsveranstaltung geplant, bei dem auch die Gründe für die neue Struktur im Handball dargestellt werden sollen. „Wir bereiten uns lediglich auf die Zukunft vor und möchten nicht irgendwann der Musik hinterherlaufen“, sagt Jürgen Krüger. 
Jenz Netzeband, Vorsitzender des TuS Minderheide, sieht für seinen Verein die weitaus besseren Perspektiven für die zahlreichen jugendlichen Handballer in seinem Verein. „Unsere Jugendlichen könnten als Erwachsene in der neuen Spielgemeinschaft bleiben“, sagt Netzeband. Der TuS verfügt derzeit nur über eine Männermannschaft, die in der 1. Kreisklasse spielt.
 
„Wir wollen unsere Kinder und Jugendlichen zu guten Handballspielern ausbilden, um später unsere Seniorenmannschaften mit eigenen starken Spielern zu füllen“, erklärt Jörg Schröder vom TV Stemmer seine Motivation. Langfristig soll unter dem Einfluss der demografischen Entwicklung mit insgesamt weniger Kindern durch die Zusammenarbeit der drei Sportvereine der Handball-Spielbetrieb gesichert werden. Der TuS Minderheide würde einige Jugendmannschaften mit in die neue Spielgemeinschaft bringen, die HSG Stemmer/Friedewalde verfügt zudem über zahlreiche Seniorenmannschaften, die in ansprechenden Spielklassen unterwegs sind. So spielt in die 1. Frauenmannschaft in der 3. Bundesliga, die 1. Männermannschaft in der Verbandsliga. Nach dem Stand von heute würde es die neue Spielgemeinschaft auf 21 Jugendmannschaften und acht Seniorenmannschaften bringen.
 
Björn Borgmann, Geschäftsführer der HSG Stemmer/Friedewalde spricht von einer klassischen Win-Win-Situation, bei der alle profitierten. „Alle drei Stammvereine gewinnen in einer Gemeinschaft der kurzen Wege“, sagt er. Die Sporthallen Hahler Feld und Minden-Nord seien von Friedewalde, Stemmer und Minderheide aus notfalls mit dem Fahrrad erreichbar. Weitere Synergieeffekte sehen die Verantwortlichen bei Hallenzeiten, Schiedsrichtern, Jugendtrainern und dem ehrenamtlichen Engagement.
 
Der Fahrplan sieht vor, bei der Veranstaltung am Mittwoch, 14. Dezember die Mitglieder, Sponsoren und die interessierte Öffentlichkeit das Grobkonzept und die beiden Namensvorschläge zu präsentieren. Anschließend stehen die Verantwortlichen für persönliche Gespräche bereit. „Wir möchten eine derart wichtige Entscheidung erst dann treffen, wenn wir unseren Sportlern, Mitgliedern und Sponsoren das Wort gegönnt haben“, sagt Jürgen Krüger. Die endgültige Entscheidung über das Zustandekommen einer neuen Handball-Spielgemeinschaft sollen dann die Mitgliederversammlungen der drei Stammvereine TuS Freya Friedewalde, TV Grün-Weiß Stemmer und TuS Minderheide treffen.
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